Pfarrer/in werden

Pfarrerin oder Pfarrer sein bedeutet, Menschen auf dem Lebensweg zu begleiten. Ob Seelsorge, Projekte, Feiern wie Taufe und Trauung oder Gottesdienste – der Beruf verbindet Beziehungsarbeit, gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität mit Theologie.  

Einblick gewinnen

Aufgaben

  • Mit Seelsorge vertraulich begleiten
  • Zu Gottesdiensten einladen
  • Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Abschiedsfeiern und weitere Rituale gestalten
  • Gemeinschaft aufbauen und Kontaktpunkte schaffen
  • Menschen mit Bildungs- und Gemeindearbeit vernetzen
  • Sich für soziale Gerechtigkeit, Dialog und christliche Werte einsetzen

«Schon in meiner Jugend spürte ich eine Berufung, Menschen in ihren Lebensfragen und ihrem Glauben zu begleiten. Als Pfarrerin kann ich das und pflege viele unterschiedliche Beziehungen.»

Claudia Speiser,
Pfarrerin im Kanton Luzern

«Als Pfarrer kann ich mich mit Sinnfragen, mit Menschen und mit Gott auseinandersetzen. Die gemeinsame Suche nach Antworten öffnet Räume und ist ein Abenteuer für mich. Eines, das die Welt zum Besseren verändert.»

Maximilian Paulin,
Pfarrer im Kanton Luzern

«Mein Pfarrer während der Konfirmation war mein Vorbild. Deshalb habe ich Theologie studiert. Heute arbeite mit Menschen für Menschen. Jeden Tag kann ich etwas bewegen und werde gebraucht. Diese Begegnungen machen meinen Beruf als Pfarrer erfüllend. Reinschauen und schnuppern kann ich sehr empfehlen.»

Hubertus Kuhns,
Pfarrer in Kanton Zug

«Mich motivieren Begegnungen mit Menschen in einem grossen Spektrum: von irritierenden bis zu berührenden Momenten. Zusammen mit ihnen möchte ich Raum freischaufeln für Begegnungen mit dem Urgrund, der uns trägt.»

Raffaella Felder,
Pfarrerin im Kanton Luzern

«In die Berufswelt eingestiegen bin ich als Elektroniker. Als Pfarrer und Diener am göttlichen Wort habe ich meine Berufung gefunden. Ich werde als ganzer Mensch gefordert: Mit Kopf, Hand und Herz. Die Arbeit mit und für Menschen als Teamplayer begeistert mich.»

Philemon Läubli,
Pfarrer im Kanton Luzern

«Beruflich habe ich mit einem Informatikstudium begonnen. Da habe ich gespürt, dass mir die langfristige und nachhaltige Wirkung meiner Arbeit wichtig ist. So wechselte ich das Studium und wurde Pfarrer. Ich würde es immer wieder machen. Meine Talente kann ich einbringen und weiterentwickeln.»

Michael Candrian,
Pfarrer im Kanton Obwalden

«Mich begeistert die Vielseitigkeit meines Berufs: Menschen begleiten, Gemeinschaft gestalten und die gute Nachricht von Gott weitergeben. Die Kirche bietet Lebensraum, um Ideen einzubringen und anzupacken.»

Thomas Heim,
Pfarrer im Kanton Luzern

Ausbildung

Zu Beginn ist eine theologische-grundlegende Ausbildung an der Universität Basel oder Zürich (Master of Theology) zu absolvieren. Parallel dazu beginnt die theologisch-umsetzende Ausbildung, welche die Kirchen im Konkordat verantworten. Es gibt auch einen Studiengang für Quereinsteigende (Quest).

Weitere Informationen

  • Kommunikations- und Empathiefähigkeit
  • Christliche Werteorientierung
  • Proaktive Handlungsbereitschaft und Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit und Flexibilität – auch mit Arbeitszeiten
  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit

  • Gymnasiale Maturität für Studium Theologie
  • Bachelorabschluss für Quereinstieg

  • Universität Basel oder Zürich in den Zentralschweizer Kantonen (Konkordat)
  • Universität Bern

  • Bachelor und Master of Theology
  • Kirchliche Beauftragung / Ordination

Berufspraxis erleben?

Unterschiedliche Angebote ermöglichen ein vertieftes und praxisnahes Erlebnis mit Berufspersonen vor Ort.

Bei Fragen sehr gerne da

Riccarda Schaller

Projektleiterin Förderung kirchliche Berufe Zentralschweiz